Stand: 02.09.2026

1. Einführung und Annahme der Bedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche Verträge, Leistungen und sonstigen Rechtsbeziehungen zwischen der Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH, Weiterbildung Südwest, Hauptstraße 47, 70173 Stuttgart, Deutschland („Anbieter“), und ihren Kundinnen und Kunden („Teilnehmende“ bzw. „Kundschaft“) im Zusammenhang mit der Erbringung von Weiterbildungs- und Trainingsleistungen.

Mit der Buchung, Beauftragung, Anmeldung oder sonstigen Inanspruchnahme einer Leistung erkennt die Kundschaft diese AGB in der jeweils gültigen Fassung als verbindlich an. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen der Kundschaft werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

Die Angebote des Anbieters richten sich an Unternehmen, Organisationen, öffentliche Einrichtungen sowie an Verbraucherinnen und Verbraucher, sofern im Einzelfall nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist. Soweit Leistungen online angeboten oder digital bereitgestellt werden, gelten diese AGB ergänzend auch für die Nutzung der hierfür vorgesehenen Kommunikations- und Buchungssysteme.

2. Leistungsumfang

Die Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH erbringt professionelle Trainings-, Beratungs- und Weiterbildungsleistungen insbesondere in den folgenden Bereichen:

Der konkrete Leistungsinhalt, Umfang, Ort, Termin, Dauer, Zielsetzung, Mitwirkungspflichten, Vergütung sowie gegebenenfalls besondere Anforderungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung, dem Vertrag oder der individuellen Leistungsbeschreibung.

Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Trainerinnen, Trainer, Dozentinnen, Dozenten oder sonstige Erfüllungsgehilfen einzusetzen. Ein Anspruch auf die Durchführung durch eine bestimmte Person besteht nur, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

Der Anbieter schuldet grundsätzlich die Durchführung der vereinbarten Trainings- oder Weiterbildungsleistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen, organisatorischen oder persönlichen Erfolg der Teilnehmenden, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart wurde.

Änderungen im Ablauf, im didaktischen Konzept oder in der zeitlichen Durchführung bleiben vorbehalten, soweit sie unter Berücksichtigung der Interessen der Kundschaft zumutbar sind und den wesentlichen Vertragszweck nicht gefährden.

3. Pflichten und Verantwortlichkeiten der Nutzerinnen und Nutzer

Die Kundschaft und die Teilnehmenden verpflichten sich, alle für die Vertragsdurchführung erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen, insbesondere bei Kontaktdaten, Rechnungsdaten, Teilnehmerzahlen oder besonderen Anforderungen, sind dem Anbieter unverzüglich mitzuteilen.

Die Teilnehmenden haben sich so zu verhalten, dass der ordnungsgemäße Ablauf der Veranstaltung nicht gestört wird. Insbesondere sind Anweisungen der Trainerinnen und Trainer sowie der vom Anbieter benannten Ansprechpersonen zu beachten. Bei Präsenzveranstaltungen sind die jeweils geltenden Hausordnungen, Sicherheitsvorschriften und Zutrittsregelungen einzuhalten.

Die Kundschaft ist dafür verantwortlich, dass die von ihr benannten Teilnehmenden die für die Durchführung erforderlichen technischen, organisatorischen und persönlichen Voraussetzungen erfüllen. Bei Online- oder Hybridformaten gehören hierzu insbesondere:

Die Kundschaft stellt sicher, dass durch sie oder ihre Teilnehmenden keine Rechte Dritter verletzt werden. Es ist untersagt, Inhalte des Anbieters ohne vorherige Zustimmung zu vervielfältigen, zu verbreiten, öffentlich zugänglich zu machen oder für eigene kommerzielle Zwecke zu nutzen, soweit dies nicht gesetzlich ausdrücklich erlaubt ist.

Bei Inhouse-Seminaren ist die Kundschaft für die Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten, Technik, Verpflegung und sonstiger vereinbarter Rahmenbedingungen verantwortlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

4. Zahlungsbedingungen

Es gelten die im jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Auftragsbestätigung genannten Preise. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders ausgewiesen, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.

Sofern keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart wurde, sind Rechnungen innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Maßgeblich ist der Zahlungseingang auf dem in der Rechnung angegebenen Konto.

Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Vorschüsse, Anzahlungen oder Abschlagszahlungen zu verlangen, insbesondere bei größeren Projekten, Inhouse-Seminaren, individuell konzipierten Trainings oder bei Leistungen mit erheblichem Vorbereitungsaufwand. Die Durchführung der Leistung kann von der rechtzeitigen Zahlung abhängig gemacht werden.

Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie etwaige weitere Verzugsschäden geltend zu machen. Gegenüber Kaufleuten bleiben weitergehende gesetzliche Ansprüche unberührt.

Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen der Kundschaft nur zu, soweit ihre Gegenansprüche unbestritten, rechtskräftig festgestellt oder vom Anbieter anerkannt sind. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur ausgeübt werden, soweit der Gegenanspruch aus demselben Vertragsverhältnis resultiert.

Reisekosten, Übernachtungskosten, Spesen, Raummieten, Technikpauschalen, Verpflegungskosten sowie sonstige Nebenkosten werden nur dann geschuldet, wenn sie im Angebot oder Vertrag ausgewiesen oder gesondert vereinbart sind.

5. Stornierung und Erstattung

Stornierungen oder Umbuchungen bedürfen mindestens der Textform, sofern nicht im Einzelfall eine strengere Form vereinbart wurde. Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zugang der Erklärung beim Anbieter.

Sofern im Einzelfall keine abweichende Stornoregelung vereinbart wurde, gelten für Präsenz- und Inhouse-Veranstaltungen die folgenden pauschalen Stornobedingungen, jeweils bezogen auf den vereinbarten Netto-Preis der betroffenen Leistung:

Bereits entstandene und nicht mehr stornierbare Fremd- oder Auslagenkosten sind unabhängig von etwaigen Stornopauschalen zu erstatten, sofern der Anbieter diese nachweist oder plausibel macht.

Bei digitalen oder online durchgeführten Leistungen können abweichende Stornoregeln gelten, die im Angebot, Vertrag oder in der Auftragsbestätigung genannt werden. Bereits freigegebene oder vollständig erbrachte digitale Inhalte, individuell erstellte Unterlagen sowie Live-Seminare, die in Anspruch genommen wurden, sind grundsätzlich nicht rückerstattungsfähig, soweit zwingende gesetzliche Verbraucherrechte nicht entgegenstehen.

Die Nennung einer Stornopauschale schließt den Nachweis eines geringeren oder höheren Schadens nicht aus, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Dem Anbieter bleibt vorbehalten, aus wichtigem Grund von einer Veranstaltung zurückzutreten oder sie zu verschieben, insbesondere bei höherer Gewalt, Krankheit der eingesetzten Trainerperson, behördlichen Anordnungen oder zu geringer Teilnehmerzahl, sofern eine Durchführung wirtschaftlich oder organisatorisch nicht zumutbar ist. In solchen Fällen wird der Anbieter nach Möglichkeit einen Ersatztermin anbieten. Weitergehende Ansprüche bestehen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen.

6. Haftungsbeschränkungen

Die Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) haftet der Anbieter nur auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundschaft regelmäßig vertrauen darf.

Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, Betriebsunterbrechungen oder Datenverluste ist ausgeschlossen, soweit nicht vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorliegt oder zwingende gesetzliche Haftungstatbestände eingreifen.

Der Anbieter haftet nicht für Störungen oder Ausfälle, die auf fehlerhafte oder unzureichende Mitwirkung der Kundschaft, auf technische Probleme außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters oder auf Leistungen Dritter zurückzuführen sind, soweit der Anbieter diese nicht zu vertreten hat.

Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreterinnen und Vertreter, Mitarbeitenden, Trainerinnen und Trainer sowie Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

7. Geistiges Eigentum

Alle im Rahmen der Leistungserbringung überlassenen Unterlagen, Präsentationen, Arbeitsblätter, Konzepte, Methodenbeschreibungen, Vorlagen, Audio- und Videodateien, Schulungsinhalte, Marken, Logos und sonstigen Inhalte sind urheberrechtlich oder anderweitig geschützt, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.

Die Kundschaft erhält, sofern nichts anderes vereinbart ist, ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht an den im Rahmen der Veranstaltung bereitgestellten Unterlagen ausschließlich zum eigenen internen Gebrauch und für die vorgesehenen Schulungszwecke.

Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Digitalisierung oder kommerzielle Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen von Veranstaltungen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters und der betroffenen Personen zulässig. Gesetzliche Rechte, insbesondere aus dem Urheberrecht und Persönlichkeitsrecht, bleiben unberührt.

Individuell für die Kundschaft entwickelte Konzepte oder Trainingsunterlagen bleiben, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, geistiges Eigentum der Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH. Ein Erwerb ausschließlicher Rechte ist nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung möglich.

8. Datenschutz und Privatsphäre

Die Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH verarbeitet personenbezogene Daten unter Beachtung der anwendbaren datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Die Verarbeitung erfolgt insbesondere zur Vertragsanbahnung, Vertragsdurchführung, Abrechnung, Kundenbetreuung, Qualitätsverbesserung und, soweit zulässig, zu Marketingzwecken auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben.

Zu den verarbeiteten Daten können insbesondere Name, Kontaktdaten, Rechnungsdaten, Kommunikationsinhalte, Veranstaltungsdaten sowie technische Nutzungsdaten bei digitalen Formaten gehören. Eine Weitergabe erfolgt nur, soweit dies zur Vertragsdurchführung erforderlich ist, eine rechtliche Verpflichtung besteht oder eine Einwilligung vorliegt.

Bei Online-Veranstaltungen können zur Durchführung geeignete Drittanbieter-Systeme eingesetzt werden. Die Kundschaft ist dafür verantwortlich, die jeweiligen technischen und datenschutzrechtlichen Hinweise der eingesetzten Plattformen zu beachten. Soweit erforderlich, werden ergänzende Datenschutzinformationen oder Auftragsverarbeitungsregelungen bereitgestellt.

Betroffene Personen haben im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Widerspruch sowie Datenübertragbarkeit. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung können der gesonderten Datenschutzerklärung des Anbieters entnommen werden, sofern eine solche bereitgestellt wird.

9. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung vertraglicher Pflichten, soweit diese auf Ereignisse höherer Gewalt zurückzuführen sind. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturereignisse, Feuer, Überschwemmungen, Pandemien, Epidemien, Krieg, Terrorakte, Streiks, behördliche Maßnahmen, Strom- und Netzausfälle, schwerwiegende Störungen von Kommunikationsnetzen oder sonstige unvorhersehbare und außerhalb des Einflussbereichs der betroffenen Partei liegende Ereignisse.

Die betroffene Partei hat die andere Partei unverzüglich über das Vorliegen und das voraussichtliche Ausmaß des Ereignisses zu informieren. Die Verpflichtungen werden für die Dauer und im Umfang der Behinderung ausgesetzt. Beide Parteien bemühen sich, die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten und eine angemessene Ersatzlösung zu finden.

Wenn ein Ereignis höherer Gewalt länger als angemessen andauert, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ganz oder teilweise zu kündigen oder anzupassen, soweit dies rechtlich zulässig ist.

10. Änderungen der AGB

Die Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern oder zu ergänzen, sofern dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist, etwa aufgrund von Gesetzesänderungen, Rechtsprechung, geänderten Marktbedingungen, technischen Entwicklungen oder zur Schließung von Regelungslücken.

Änderungen werden der Kundschaft in Textform mitgeteilt. Soweit keine anderweitige Regelung getroffen wird, gelten die Änderungen als genehmigt, wenn die Kundschaft nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung in Textform widerspricht und der Anbieter auf diese Folge in der Mitteilung besonders hingewiesen hat. Auf zwingende gesetzliche Rechte der Kundschaft wird dadurch nicht verzichtet.

Bereits vollständig abgeschlossene Verträge werden durch eine AGB-Änderung nicht rückwirkend berührt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird oder zwingende rechtliche Gründe dies erfordern.

11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.

Ist die Kundschaft Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis, soweit gesetzlich zulässig, Stuttgart.

Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen. Zwingende gesetzliche Vorschriften über die örtliche Zuständigkeit bleiben unberührt.

12. Kontaktinformationen

Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH
Weiterbildung Südwest, Hauptstraße 47
70173 Stuttgart
Deutschland

E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 711 86423917

Mitteilungen der Kundschaft an den Anbieter sollen nach Möglichkeit per E-Mail oder schriftlich an die oben genannten Kontaktdaten erfolgen. Rechtserhebliche Erklärungen, insbesondere Kündigungen, Rücktritts- oder Stornierungserklärungen, sind in der vereinbarten Form abzugeben.

13. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchführbar oder lückenhaft sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.

Entsprechendes gilt für etwaige Vertragslücken. Die Parteien verpflichten sich, eine unwirksame Bestimmung durch eine solche wirksame Regelung zu ersetzen, die dem rechtlich zulässigen und wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt.

Die vorstehenden Regelungen stellen die vollständigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Professionelle Weiterbildung Südwest GmbH für den beschriebenen Leistungsbereich dar, soweit nicht im Einzelfall abweichende schriftliche Vereinbarungen getroffen wurden.

9/2/2026 Startseite